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SZ-Beitrag zur 15. Int. Bindungskonferenz "Bindung und Emotionale Gewalt": Psychische Gewalt "Die schädlichste Form des Missbrauchs"

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Bindung und Migration
16. Internationale Bindungskonferenz
Die Macht von Gruppenbindungen
29. September - 01. Oktober 2017
Bindung und Migration

Willkommen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde,
verehrte Gäste,

die 16. Internationale Bindungskonferenz widmet sich dem Thema

DIE MACHT VON GRUPPENBINDUNGEN

Ressourcen und Sicherheit, Gefahren und Fanatismus
- Möglichkeiten der Therapie und Prävention
.


Ein Säugling entwickelt in unserer Kultur anfangs nur zu wenigen Personen – in der Regel zu seinen Eltern – Bindungsbeziehungen. Im Laufe seines Lebens gewinnen Bindungserfahrungen in Gruppen immer mehr an Bedeutung, etwa in der erweiterten Familie, ebenso in Krippe, Kindergarten, Schule, Peer-Gruppen in der Adoleszenz, Arbeitsgruppen im Berufsleben, in Vereinen, Parteien, Religionsgemeinschaften.

Menschen können diese Gruppenbindungen als eine große Ressource und emotionale Sicherheit erleben, wie in der Pädagogik, in Selbsthilfegruppen, oder in der Gruppen-Psychotherapie.

Die Bindungsbeziehungen in und an Gruppen können aber auch gestört sein. Hierbei spielt die Psychodynamik innerhalb der Gruppe eine große Rolle. Gruppen können zur eigenen Angstabwehr andere Gruppen stigmatisieren und Kontrolle sowie Gewalt ausüben. Es kann zur Bildung von bösartigen Vorurteilen, Fanatismus und Radikalisierung kommen, was bis zum terroristischen Kampf gegen andere führen kann, die nicht der eigenen Gruppe angehören.

Welche Faktoren schützen? Wie können neue, sichere Beziehungen in Gruppen aufgebaut werden? Was müssen aufnehmende Pflege- und Adoptivfamilien wissen, damit ein Kind nach Gewalterfahrungen – etwa in Sekten - eine sichere Bindung entwickeln kann? Wie entsteht Radikalisierung in Gruppen? Welche Formen der Begleitung, Beratung, Therapie und Prävention sind für diese Menschen hilfreich, die aus Gruppen aussteigen wollen, in denen sie traumatisiert wurden?

Die Konferenz wird sich mit den heilenden wie zerstörerischen Aspekten im Kontext von Bindung und Gruppe auseinandersetzen. Hierzu werden international renommierte Forscher und Kliniker aus ihren Studien und Erfahrungen berichten und auch Wege zur Prävention aufzeigen.

Zielgruppe:
Die Konferenz richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen sowie an PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, Jugendhilfe-MitarbeiterInnen, ebenso an alle, die sich mit der gesunden Entwicklung in Gruppen sowie mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen nach emotionalen Traumatisierungen in Gruppen bei Erwachsenen sowie bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ebenso sind alle Berufsgruppen eingeladen, die kranke Menschen nach emotionaler Gewalterfahrung in Gruppen in allen Altersgruppen betreuen, begleiten oder Verantwortung tragen, wie etwa LehrerInnen, ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen, HeilpädagogInnen, Adoptiv-/Pflegeeltern, UmgangspflegerInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, PhysiotherpeutInnen, SeelsorgerInnen, JuristInnen und PolitkerInnen.

Wir würden uns freuen Sie auf unserer Konferenz begrüßen zu dürfen, mit Ihnen die neuesten wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema zu teilen und im Anschluß an die Vorträge mit Ihnen
darüber diskutieren zu können.


Programmflyer:
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Ihr
Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch

Konferenzleiter

Univ.-Prof. der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg
Lehrstuhl und Vorstand des Forschungsinstituts für Early Life Care

und
Leiter der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik
und Psychotherapie
LMU - Klinikum der Universität München
Dr. von Haunersches Kinderspital
Kinderklinik und Poliklinik