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10.10.2017

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22.03.2017

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21.03.2017

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16.03.2017

Titel der Vorkonferenz: Kreative Gruppentherapien mit schwer und früh traumatisierten Kindern während der stationären Behandlung » mehr

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SZ-Beitrag zur 15. Int. Bindungskonferenz "Bindung und Emotionale Gewalt": Psychische Gewalt "Die schädlichste Form des Missbrauchs"

News

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Bindung und Migration
16. Internationale Bindungskonferenz
Die Macht von Gruppenbindungen
29. September - 01. Oktober 2017
Bindung und Migration

Vorankündigung

05.10.- 07.10.2018
17. Internationale Bindungskonferenz

BINDUNG und SCHEIDUNG

 

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die 17. Internationale Bindungskonferenz
im Congress Centrum Ulm stattfinden wird.

Der Einstein Saal umfasst zusammen mit seiner Empore Plätze für 1500 KongressteilnehmerInnen,
somit wird ab sofort genügend Kapazität für alle InteressentInnen der Internationalen Bindungskonferenz gewährleistet.

 Das an das imposante Maritim-Hotel angeschlossene, direkt am grünen Donau-Ufer gelegene
Congress-Centrum Ulm beeindruckt sowohl in architektonischer als auch in funktionaler Hinsicht.

 

Thema:

Die Qualität der elterlichen Bindung hat einen großen Einfluss auf die Bindungsentwicklung der Kinder. Wenn es zu einer Scheidung der Eltern kommt, sind sowohl die Bindungsbeziehungen der Eltern, als auch die der Kinder oftmals sehr irritiert. Nicht selten entwickeln die Eltern sowie auch die Kinder psychosomatische Symptome, wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Essstörungen, aber auch Ängste, Depressionen, Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten der Kinder sind häufig ein Ausdruck von Stress, den die Kinder im Rahmen der Auseinandersetzungen der elterlichen Scheidung miterleben. Die Kinder sind in ihren Bindungsloyalitäten zwischen den geschiedenen Eltern hin- und hergerissen. Auseinandersetzungen um das Sorgerecht, Besuchs- und Umgangskontakte, und neue Patchworkfamilien sind eine große Herausforderung für die Bindungsentwicklungen bei allen Beteiligten.

Welche Bindungserfahrungen helfen Eltern und Kindern, die Erfahrungen von Trennung und Scheidung zu bewältigen? Wie können traumatische Scheidungserfahrungen verarbeitet werden? Wie können Sorgerecht, Wohnformen, Umgangs- und Besuchskontakte je nach Alter der Kinder bindungssicher gestaltet werden? Welche Rolle spielen die Bindungen zwischen den Geschwistern? Wie beeinflussen Scheidungserfahrungen über Generationen die Bindungen in neuen Paarbeziehungen der Eltern sowie in neuen Patchworkfamilien? Welche Bindungserwartungen haben Kinder mit Scheidungserfahrungen an zukünftige eigene Paarbeziehungen und Kinder? Wie könnten sichere Bindungsbeziehungen unter allen Beteiligten entstehen? Welche Formen der Begleitung, Beratung, Therapie und Prävention sind für Menschen in Trennungs- und Scheidungskonflikten hilfreich, damit traumatische Erfahrungen vermieden oder bearbeitet werden können?

Die Konferenz wird sich mit heilenden wie zerstörerischen Aspekten im Kontext von Bindung, Trennung, Scheidung und Neubeginn auseinandersetzen. Hierzu werden international renommierte ForscherInnen und KlinikerInnen aus ihren Studien und Erfahrungen berichten und auch Wege zur Prävention aufzeigen.

 

Zielgruppe:

Die Konferenz richtet sich an Ärztinnen aller Fachrichtungen sowie an Psychologinnen, Psychotherapeutinnen, Sozialarbeiterinnen, Pädagoginnen, Jugendhilfe-Mitarbeiterlnnen, ebenso an alle, die sich mit der Begleitung, Beratung sowie mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Problemen im Kontext von Bindung, Trennung und Scheidung sowie Neuanfang bei Eltern und Säuglingen, Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ebenso sind alle Berufsgruppen eingeladen, die Menschen aus Scheidungsfamilien in allen Altersgruppen betreuen, begleiten oder für sie Verantwortung tragen, wie etwa LehrerInnen, Erzieherinnen, Krankenpflegerinnen, Heilpädagoginnen, Adoptiv-/Pflegeeltern, Umgangspflegerinnen, Ergotherapeutinnen, Logopädinnen, Physiotherapeutinnen, Seelsorgerinnen, Juristinnen und Politkerinnen.

 

- Ankündigungsflyer:  Download