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05. Oktober- 07. Oktober 2018
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Melanie Posch

Posch, Melanie (München)

Sport-Bewegungstherapie

Der Körper ermöglicht das archaische Erleben von Emotionen. Die Einordnung dieser Gefühle und die Bemächtigung des Körpers gehören zu den frühesten Entwicklungsaufgaben. In Inszenierungen auf physischer Ebene zeigen sich einerseits bewusstseinsnah aktuelle Gefühle, aber auch dem Bewusstsein nicht unmittelbar zugängliche Themen, die so in der Therapie überhaupt erst aufgegriffen werden können.

Curriculum Vitae (CV)

Melanie Posch studierte Sportwissenschaft (Bachelor of Science) an der Technischen Universität München.
Außerdem ist sie staatlich anerkannte Erzieherin. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Augsburg.

Während des Studiums und ihrer Ausbildung war sie in verschiedenen Einrichtungen tätig, um Kinder sportpädagogisch zu unterstützen.
Unter anderem im therapeutischen Dienst, Fachbereich Bewegungstherapie, der Klinik Hochried in Murnau, im Hessing Förderzentrum für Kinder in Augsburg, in der Medizinischen Jugendrehabilitation für psychisch kranke Jugendliche Herzogsägmühle in Peiting und der Sport- und Bewegungskindertagesstätte Champini in München.

Zudem ist sie qualifizierte Übungsleiterin für „Sport in der Prävention“, „Behindertensport“, „Breitensport Kinder/Jugendliche“ und Kinder-Entspannungstrainerin.

Seit 2016 arbeitet sie als Bewegungstherapeutin in der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie des Dr. von Haunerschen Kinderspitals der Universität München.

 

Durch die Arbeit mit der Bewegung wird der Körper in den Fokus gestellt. Dabei kann den Patienten geholfen werden sich ihrer Körperlichkeit besser bewusst zu werden und diese positiv zu besetzen. Nicht nur durch die positive Besetzung, sondern auch durch die regelmäßige Bewegung werden eine Vielzahl neurochemischer Prozesse angestoßen, die nachweislich depressiver Symptomatik vorbeugen, respektive eine Linderung herbeiführen können.

Ein Fokus unserer Arbeit in der Kinderpsychosomatik liegt in der Bearbeitung der Gruppenfähigkeit der kleinen Patienten. Wir versuchen, Gruppenprozesse besser zu verstehen und Projektionen individueller Symptomatik, die wechselseitig zu Triggern für andere Patienten in der Gruppe werden können, rückzubeziehen und offen zu legen. Durch die gemeinsam erlebte Bewegung und Sport mit der gesamten Gruppe soll den Kindern dazu verholfen werden, eine bessere Gruppenpartizipation zu erlangen.