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16.03.2017

Titel der Vorkonferenz: Kreative Gruppentherapien mit schwer und früh traumatisierten Kindern während der stationären Behandlung » mehr

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SZ-Beitrag zur 15. Int. Bindungskonferenz "Bindung und Emotionale Gewalt": Psychische Gewalt "Die schädlichste Form des Missbrauchs"

News

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Bindung und Migration
17. Internationale Bindungskonferenz
Bindung und Scheidung
05. Oktober- 07. Oktober 2018
Bindung und Migration

Willkommen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde,
verehrte Gäste,

Die Qualität der elterlichen Bindung hat einen großen Einfluss auf die Bindungsentwicklung der Kinder. Wenn es zu einer Scheidung der Eltern kommt, sind sowohl die Bindungsbeziehungen der Eltern, als auch die der Kinder oftmals sehr irritiert. Nicht selten entwickeln die Eltern sowie auch die Kinder psychosomatische Symptome, wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Essstörungen, aber auch Ängste, Depressionen, Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten der Kinder sind häufig ein Ausdruck von Stress, den die Kinder im Rahmen der Auseinandersetzungen der elterlichen Scheidung miterleben. Die Kinder sind in ihren Bindungsloyalitäten zwischen den geschiedenen Eltern hin- und hergerissen. Auseinandersetzungen um das Sorgerecht, Besuchs- und Umgangskontakte, und neue Patchworkfamilien sind eine große Herausforderung für die Bindungsentwicklungen bei allen Beteiligten.

Welche Bindungserfahrungen helfen Eltern und Kindern, die Erfahrungen von Trennung und Scheidung zu bewältigen? Wie können traumatische Scheidungserfahrungen verarbeitet werden? Wie können Sorgerecht, Wohnformen, Umgangs- und Besuchskontakte je nach Alter der Kinder bindungssicher gestaltet werden? Welche Rolle spielen die Bindungen zwischen den Geschwistern? Wie beeinflussen Scheidungserfahrungen über Generationen die Bindungen in neuen Paarbeziehungen der Eltern sowie in neuen Patchworkfamilien? Welche Bindungserwartungen haben Kinder mit Scheidungserfahrungen an zukünftige eigene Paarbeziehungen und Kinder? Wie könnten sichere Bindungsbeziehungen unter allen Beteiligten entstehen? Welche Formen der Begleitung, Beratung, Therapie und Prävention sind für Menschen in Trennungs- und Scheidungskonflikten hilfreich, damit traumatische Erfahrungen vermieden oder bearbeitet werden können?

Die Konferenz wird sich mit heilenden wie zerstörerischen Aspekten im Kontext von Bindung, Trennung, Scheidung und Neubeginn auseinandersetzen. Hierzu werden international renommierte ForscherInnen und KlinikerInnen aus ihren Studien und Erfahrungen berichten und auch Wege zur Prävention aufzeigen.

Zielgruppe:
Die Konferenz richtet sich an Ärztinnen aller Fachrichtungen sowie an Psychologinnen, Psychotherapeutinnen, Sozialarbeiterinnen, Pädagoginnen, Jugendhilfe-Mitarbeiterlnnen, ebenso an alle, die sich mit der Begleitung, Beratung sowie mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Problemen im Kontext von Bindung, Trennung und Scheidung sowie Neuanfang bei Eltern und Säuglingen, Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ebenso sind alle Berufsgruppen eingeladen, die Menschen aus Scheidungsfamilien in allen Altersgruppen betreuen, begleiten oder für sie Verantwortung tragen, wie etwa LehrerInnen, Erzieherinnen, Krankenpflegerinnen, Heilpädagoginnen, Adoptiv-/Pflegeeltern, Umgangspflegerinnen, Ergotherapeutinnen, Logopädinnen, Physiotherapeutinnen, Seelsorgerinnen, Juristinnen und Politkerinnen.

Wir würden uns freuen Sie auf unserer Konferenz begrüßen zu dürfen, mit Ihnen die neuesten wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema zu teilen und im Anschluß an die Vorträge mit Ihnen
darüber diskutieren zu können.


Ankündigungsflyer:
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Ihr
Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch

Konferenzleiter

Univ.-Prof. der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg
Lehrstuhl und Vorstand des Forschungsinstituts für Early Life Care

und
Leiter der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik
und Psychotherapie
LMU - Klinikum der Universität München
Dr. von Haunersches Kinderspital
Kinderklinik und Poliklinik